Gesundheit

Vorsicht vor dem Open-Window-Effekt

Nach sportlichen Höchstleistungen haben Infektionserreger leichtes Spiel

Ob beim Lauftraining in der Kälte oder auf der Piste im Winterurlaub – nach großen sportlichen Anstrengungen lässt unser Immunsystem Erkältungserreger wie durch ein „offenes Fenster“ in den Organismus eindringen. Deshalb wird dieses Phänomen als „Open-Window-Effekt“ bezeichnet und ambitionierte Freizeitsportler sollten gerade beim Training im Winter darauf achten, ihr Immunsystem nicht zu überfordern.

„Der Open-Window-Effekt kann leicht zu einer Erkältung führen, denn nach besonders intensiven sportlichen Anstrengungen ist das Immunsystem bis zu 72 Stunden geschwächt“, weiß Dr. Ricarda Fackler, Ärztin und Geschäftsführerin der meta Fackler Arzneimittel GmbH. Das Immunsystem sei in diesen Situationen einfach überfordert. Das haben auch Studien ergeben, die das Verhalten von Immunzellen im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität untersucht haben: Je intensiver der sportliche Einsatz, umso größer der Stress für das Immunsystem. „Erhält der Körper zwischen den Trainingseinheiten keine ausreichende Erholungspause, kann sich der Open-Window-Effekt sogar verstärken“, warnt Dr. Fackler und empfiehlt, statt einmal pro Woche 90 Minuten lang zu trainieren, sich lieber dreimal in der Woche für eine halbe Stunde auszupowern. Grundsätzlich tritt der Open-Window-Effekt das ganze Jahr über auf. Doch gerade bei schlechtem und kalten Wetter kühlt man schneller aus und neigt daher zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Auch das Atmen großer Mengen von kalter Luft belastet die Schleimhäute zusätzlich.

Das „offene Fenster“ schließen
Doch auch mit vernünftigen Trainingseinheiten und ausreichenden Regenerationsphasen, lässt sich der Open-Window-Effekt nicht gänzlich vermeiden. Allerdings gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, das Fenster so klein wie möglich zu halten. So kann die Einnahme von Mineralien und Vitaminen das Risiko von Infekten senken. Auch Immunstimulantien, das homöopathische Arzneimittel metavirulent zum Beispiel, können dabei helfen, die immunologische Lücke beziehungsweise das „Fenster“ zu schließen. Außerdem sollten Freizeitsportler darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren, genügend zu trinken und ausreichend zu schlafen, damit die körpereigenen Abwehrkräfte nicht schlappmachen. Mehr unter www.metavirulent.de.

Nicht mit einem Infekt trainieren
Haben es die Erkältungsviren erst einmal geschafft, sich an der Schleimhaut festzusetzen und zu vermehren, sollte man so schnell wie möglich reagieren und die Symptome beispielsweise mit metavirulent lindern. Inhalationen und Erkältungsbäder werden als besondere Wohltat empfunden. Um das Immunsystem nicht noch mehr zu belasten, sollten Freizeitsportler bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder Fieber das Training unterbrechen und erst wieder an den Start gehen, wenn sie wieder fit sind.

Vorheriger ArtikelNächster Artikel

Hinterlasse einen Kommentar

Sei der erste der kommentiert!

Benachrichtigung über
avatar

Send this to friend