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Ralf Moeller: Vom Bademeister zum Weltmeister

Der Boxer war schon in der Kindheit eine Wasserratte

Als Actionheld Ralf Moeller seiner Heimat kürzlich einen Besuch abstattete, bog er gleich in den Schleichweg zum Recklinghausener Südbad ein.

Dort verbrachte der Kumpel von Leinwand-Held Arnold Schwarzenegger einen Großteil seiner Jugend und arbeitete sogar als Bademeister. Schwimmmeister Heinz Cordes, der den „Gladiator“-Darsteller ausbildete, erinnerte sich „Bild“ gegenüber: „Ralf hatte schon damals einen muskulösen Körper. Da musste er gar nicht mehr viel sagen, wenn‘s mal Streit gab.“

Nach und nach wurde Moeller in der Gegend bekannt. „Ich habe bei vielen Bodybuilding-Wettbewerben mitgemacht, 1986 wurde ich dann zum ,Mister Universum’ gekürt.“ Nach seiner ersten kleinen Fernseh-Rolle – im „Schimanski“-Tatort „Gebrochene Blüten“ mit Götz George war Ralf klar, dass er Schauspieler werden wollte. Dieser Wunsch führte ihn direkt nach Hollywood.

Wie schön: Trotz seines Erfolgs blieb der 59-Jährige bodenständig, das freut auch seine Eltern Ursula (82) und Helmut (88), die Ralf eine glückliche Kindheit boten. „Wir waren immer viel unterwegs, im Schwimmbad oder mit dem Fahrrad“, erinnerte Moeller sich. „Ich hatte ein rotes Rennrad – ich weiß noch, wie glücklich ich war, als ich es von meinen Eltern geschenkt bekam.“

Auch in seiner Wahlheimat Kalifornien ist der Mime mit dem Zweirad unterwegs: Dort kurvt er mit einem „Fat Bike“ mit dicken Reifen über den Sandstrand, allerdings im Alleingang, denn seine Ex-Partnerin Justine und er trennten sich bereits vor mehreren Monaten, wie das Muskelpaket dem Blatt anvertraute. „Es hat nicht mehr gepasst. Sie hat schon wieder einen neuen Freund“, so Moeller. Einsam ist er jedoch nicht. „Ich gucke mal hier, mal da – das passt ganz gut.“

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