Gesundheit

Behutsam in die Saison starten

Gelenkgesundheit: Worauf Arthrose-Patienten beim Sport im Frühling achten sollte

Ab dem Frühling haben viele Menschen wieder mehr Lust auf Bewegung an der frischen Luft – das gilt auch für Arthrose-Patienten.

Und gerade für sie ist regelmäßiges Training zur Mobilisation der Gelenke wichtig. Doch bei aller Motivation ist Vorsicht geboten. Denn nach der Winterpause gilt es, das Leistungsniveau vorsichtig wieder aufzubauen, sonst kann es zu Überlastungen und sogar zu Verletzungen kommen. Das wiederum kann Arthrose zusätzlich begünstigen.

Arthrose-Patienten sollten schmerzfrei Sport betreiben
Zum Wiedereinstieg beim Laufen, Walken, Inline-Skaten, Radfahren und Co. empfiehlt es sich daher, konstant, aber mit niedriger Intensität zu beginnen, beispielsweise zwei- bis dreimal die Woche eine halbe Stunde. Dann kann man das Pensum individuell nach und nach steigern. Bei manchen Sportarten wie Tennis oder Golf ist es auch sinnvoll, zur Auffrischung der Kenntnisse ein oder zwei Trainingsstunden zu nehmen, damit sich keine falschen Bewegungsabläufe einschleichen, die womöglich die Gelenke belasten. Dazwischen sollten immer Phasen zur Regeneration liegen.

Besonders für Arthrose-Patienten ist es zudem wichtig, möglichst schmerzfrei zu sein, um auch Freude an der für die Gelenke so wichtigen Bewegung zu haben und dabeizubleiben. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.fit-und-mobil.info. Am besten wendet man sich hier an einen guten Orthopäden. Er kann eine geeignete Schmerztherapie einleiten. Alternativ kommen auch Injektionen mit Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk in Frage. Hier haben sich hochmolekulare, quervernetzte Hyaluronsäuren wie Synvisc als besonders effektiv erwiesen – sie können die Schmier- und Pufferfunktion der natürlichen Gelenkflüssigkeit ergänzen oder ersetzen. Damit lassen sich häufig Schmerzen lindern und der Krankheitsverlauf verlangsamen.

Verletzungen gut auskurieren
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Blessuren, sollte man damit unbedingt zum Arzt gehen. Verletzungen müssen gründlich ausgeheilt werden, um das Arthrose-Risiko nicht zu erhöhen. Vielfach sind auch fachkundige Reha-Maßnahmen notwendig, bevor dann wieder langsam mit Sport begonnen werden kann. Wer bereits unter stärkeren Gelenkbeschwerden leidet, sollte außerdem belastende Sportarten wie Fußball oder Tennis besser meiden.

Arthrose behandeln
Um eine wirklich gute Therapie zu erhalten, sollten Arthrose-Patienten nicht selbst „herumdoktern“, sondern sich an einen Facharzt wenden. In der Regel kann ein Orthopäde alle wichtigen Fragen zu Behandlungsoptionen wie Schmerzmedikation, Physiotherapie, Krankengymnastik, Gewichtsabbau, Ernährungsumstellung, Hyaluronsäure-Injektionen beispielsweise mit Synvisc oder operativen Eingriffen beantworten. Mit der geeigneten Behandlung lässt sich der Krankheitsverlauf oft bremsen und der Einsatz eines Gelenkersatzes hinauszögern.
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