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Alfred Biolek: Ich habe keine Angst vor dem Tod

Der Entertainer blickt mit positiven Gedanken auf sein Leben

Eine radikale Veränderung erfuhr Alfred Bioleks Alltag 2010: Die TV-Legende stürzte nach einem Restaurantbesuch schwer, verletzte sich am Kopf und fiel ins Koma. Zwar erwachte Alfred wieder, litt aber an Erinnerungslücken und musste eine Reha-Einrichtung besuchen. Parallel zerbrach die Beziehung des Fernsehlieblings zu seinem langjährigen Freund Constantin.

Da Bioleks erster Lebenspartner Keith – ihn hatte der TV-Moderator adoptiert – in New York lebte, hatte der Pflegebedürftige niemanden, der sich kümmerte. Glücklicherweise übernahm Scott Ritchie diese Rolle. Mit dem 49-jährigen Schotten verband Alfred eine lange Freundschaft – ein Paar waren die beiden nie. Da der gebürtige Schotte kein leiblicher Verwandter war, gab es Schwierigkeiten im Krankenhaus: „Scott war nicht berechtigt, mich auf der Intensivstation zu besuchen oder ärztliche Informationen über meinen Zustand zu erhalten. In so eine Situation wollen wir nicht noch einmal kommen“, erklärte der „alfredissiomo!“-Star Biolek 2013 der „Bild“-Zeitung. Daher machte er Scott kurzerhand zu seinem zweiten Adoptiv-Sohn. Ritchie kümmert sich bis heute um den inzwischen 84-jährigen Unterhaltungskünstler.

Der Bild-Zeitung sagte Biolek kürzlich, er habe sich an den Gedanken gewöhnt, dass ihm wohl nicht mehr viel Lebenszeit bliebe.  „Ich habe keine Angst vor dem Tod. Wenn er kommt, dann kommt er. Und in meinem Alter darf der Tod auch zu mir kommen“, so Alfred. Da es das Schicksal in seinem Leben gut mit ihm gemeint habe, würde er als „glücklicher Mann“ sterben: „Ich blicke ausschließlich mit positiven Gedanken zurück.“ Dennoch wolle „Bio“ keine Verträge fürs nächste Jahr unterzeichnen. In seinem Alter ließen die Kräfte nach und man gehe deshalb nur noch kleine Schritte.

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